Lidabfall Korrektur Frankfurt
Doktora Parviz Rafiezadeh
Facharzt für Augenheilkunde · Augenchirurg · FEBO FEBO = Fellow of the European Board of Ophthalmology – europaweit anerkannte Zusatzqualifikation. -Qualifikation
16+ Jahre Erfahrung | 11.000+ Operationen
Kosten nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ):
Oberlidstraffung ab 900,- Euro, Unterlidstraffung ab 1200,- Euro, Lidabfall-(Ptosis) Korrektur ab 900,- Euro, Tränensäcke Entfernung ab 900,- Euro
Lidabfall (Ptosis) richtig erkennen und gemeinsam mit der Lidstraffung behandeln
Ein hängendes Oberlid ist nicht dasselbe wie ein Schlupflid. Bei einem Lidabfall, medizinisch Ptosis, ist der Lidmuskel geschwächt. Das Lid sinkt über die Pupille und schränkt das Sehen aktiv ein. Doktora Parviz Rafiezadeh spricht im Video über die augenärztliche Behandlung des Lidabfalls.
Was Lidstraffung wirklich leistet
- Ptosis ist muskulär, kein Hautüberschuss: ein echter Lidabfall ist ein Problem des Lidmuskels. Eine reine Hautstraffung löst ihn nicht.
- Nur-Kosmetik kommt oft zurück: wenn die Ptosis vor der OP nicht erkannt wird, bleiben Lidabfall, eingeschränktes Sehfeld und müder Gesichtsausdruck oft bestehen.
- Kombinations-Diagnose beim Augenarzt: vor jeder Lidstraffung wird geprüft, ob eine Ptosis-Korrektur mitindiziert ist. Beides kann im selben Eingriff erfolgen.
- Zwei Ziele gleichzeitig: ästhetisch entspannter Gesichtsausdruck und Wiederherstellung der vollen Lidfunktion.
Hängende Oberlider, medizinisch als Ptosis bezeichnet, können die Folge einer Muskelfehlbildung sein. Diese Lidfehlstellung ist oft angeboren und kann sich mit der Zeit von selbst korrigieren. Bei vielen Menschen wird die Ptosis jedoch mit zunehmendem Alter ausgeprägter und erfordert schließlich eine Behandlung. Zur Korrektur einer Lidsenkung stehen verschiedene chirurgische Verfahren zur Verfügung.
Das spricht für MAIN VISION
Ursachen von Ptosis
Ptosis tritt in der Regel bei Erwachsenen aufgrund einer Funktionsstörung der Augenlidmuskeln auf, die das Augenlid anheben, wodurch das Augenlid herabhängt.
Bei einer erblich bedingten Ptose (kongenitale Ptose) ist der Levatormuskel, der die Augenlider anhebt, von Geburt an defekt. Eine solche angeborene Ptosis kann leicht oder schwer ausgeprägt sein, führt unbehandelt aber häufig zu einer Beeinflussung des Sehvermögens.
Die Erkrankung kann auch erst bei erwachsenen Patienten im späteren Leben auftreten (erworbene Ptose). Die Ursachen einer erworbenen Ptose können Augentraumata, eine Kataraktoperation, ein Schlaganfall oder das Tragen von Kontaktlinsen sein, wobei der Levatormuskel durch das wiederholte Einsetzen der Linsen in das Augenlid verletzt wird. Auch das fortschreitende Alter spielt als Ursache eine Rolle bei der Entstehung einer Lidabsenkung.
Des Weiteren können auch verschiedene neurologische Erkrankungen können zu einer Lidmuskelschwäche führen, z. B. Myasthenia gravis oder myotonische Dystrophie. Und auch Zysten oder Schwellungen im Bereich des Auges können ein hängendes Augenlid zur Folge haben.
Lidabfall-Korrektur auf einen Blick
OP-Dauer
0,5-1 Stunde
Narkose
Lokalanästhesie, auf Wunsch Vollnarkose
Aufenthalt
Ambulant
Fäden
Entfernung nach 7 bis 10 Tagen
Nachbehandlung
Narbencreme, Druckmassagen
Wieder fit
Nach 5-10 Tagen
Das sagen unsere Patienten
Symptome
Menschen mit einer Lidmuskelschwäche fällt es oft schwer, die Augen offen zu halten – die Augen fühlen sich müde und überanstrengt an. Die große Anstrengung beim Anheben der Augenlider kann zu Schmerzen im Bereich der Augenbrauen führen. Betroffene mit einer Sichteinschränkung durch ein herabhängendes Augenlid heben oft den Kopf an, um durch die verkleinerte Lidspalte eine bessere Sicht zu bekommen.
Wie behandelt man ein hängendes Augenlid?
Die Art der Behandlung hängt von vielen Faktoren ab. Bei schwerer Ptosis, die das Sehen und das Aussehen beeinträchtigt, empfiehlt sich ein operativer Eingriff, bei dem der Chirurg das Problem durch eine chirurgische Anhebung eines oder beider Augenlider behebt.
Bei der Operation einer Lidsenkung werden in der Regel die Muskeln oder Sehnen verkürzt, die das Augenlid anheben. Dabei wird ein versteckter Schnitt wird in der natürlichen Hautfalte des Oberlids gesetzt. Manchmal kann der Schnitt auch durch die Unterseite des Augenlids erfolgen, so dass kein Hautschnitt erforderlich ist.
Der wichtigste Schritt bei der Behandlung eines Lidabfalls ist es, den Muskel zu identifizieren, der die Hebung des Augenlids steuert, um diesen dann zu verschieben und wieder mit dem Lid zu verbinden. Bei anderen, selteneren Formen der Ptosis kann eine Aufhängung an der Augenbraue vorgenommen werden, wobei die Anhebung der Augenbrauenregion mechanisch an das Augenlid gekoppelt wird.
Die Ptosis-Operation wird meistens in örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert etwa 45-90 Minuten, je nachdem, ob ein oder beide Augenlider behandelt werden. Nach 1-2 Wochen können die Fäden entfernt werden.
Der Eingriff wird häufig zusammen mit einer Oberlidplastik durchgeführt, um ein optimales Aussehen des Oberlids zu erreichen und die Sicht zu verbessern. Auch ein Brauenlifting wird häufig gleichzeitig durchgeführt, um ein gutes kosmetisches Ergebnis zu erzielen.
Daneben gibt es auch nicht-chirurgische Behandlungen, die bei der Behandlung der Ptosis eine Rolle spielen. Dazu gehören BoNT und Ptosis-Stützen, die an einer Brille befestigt werden. Es gibt auch spezielle Kontaktlinsen, die die Patienten erwerben können, um das Augenlid richtig hochzuhalten.
Warum ein Augenchirurg operiert und kein Schönheitschirurg
Doktora Parviz Rafiezadeh erklärt in 90 Sekunden, was den Augenchirurgen bei Lidoperationen vom Schönheitschirurgen unterscheidet.
- Spezialisiert auf die Augenpartie: ein Augenchirurg operiert regelmäßig in dieser sensiblen Region und schützt die empfindlichen Strukturen gezielt.
- Ptosis wird erkannt und mitbehandelt: ein begleitender Lidabfall lässt sich, wenn nötig, im selben Eingriff mitkorrigieren.
- Reine Schönheits-OPs kommen oft zurück: Patienten landen später mit Lidabfall, Sehproblemen oder unzufriedenen Ergebnissen in der Sprechstunde. Die augenärztliche Voruntersuchung klärt das vorher.
